Vereinbarkeit in Österreich: Pflege von Angehörigen und Tätigkeit an einer Universität

Einige österreichischer Universitäten widmeten sich 2018 verstärkt dem Thema "Beruf und Pflege von Angehörigen“. Den Auftakt machte der Workshop der TU Wien am Kongress der HR Expert*innen „Future of Work“ unter dem Titel „Who cares? – mit Unterstützungsmaßnahmen zur win-win Situation für Mitarbeiter*innen und Unternehmen.“ An mehreren Universitäten fanden im Laufe des Jahres 

Informationsveranstaltungen zum Thema „Das neue Erwachsenenschutzgesetz“ statt, das in Österreich seit Juli 2018 in Kraft getreten ist. Beratungs- und Informationsgespräche für Universitätsangehörige mit Pflegeverpflichtungen gehören bereits zum Standardangebot der meisten Vereinbarkeitsbüros, einige Universitäten bieten darüber hinaus individuelle Coachingangebote für diese Zielgruppe.

Mit der Medizinischen Universität Graz hat nun eine weitere österreichische Universität eine s.g. Erweiterte Pflegefreistellung eingeführt. Das heißt den Mitarbeiter*innen wird die Möglichkeit einer Pflegefreistellung über das gesetzliche Ausmaß hinaus gewährt.

Weitere Informationen zur Erweiterten Pflegefreistellung an österreichischen Universitäten: Waltraud Heschl (MedUniGraz)
waltraud.heschl@medunigraz.at oder Ewa Vesely-Badowska (TU Wien) ewa.vesely@tuwien.ac.at