Die Charta
Über ein familienorientiertes Profil können Hochschulen ihre Attraktivität für Studierende, Beschäftigte, Lehrende und Forschende steigern. Passende Rahmenbedingungen führen dazu, dass die Studierenden besser im Studium ankommen und tragen wesentlich zu einem Studienerfolg an einer Hochschule bei. Desgleichen ist es für das strategische Ziel, als Hochschule attraktiv für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler zu sein, wichtig, ein familienorientiertes Arbeitsumfeld zu gestalten.

Der Best Practice-Club
Mit dem erfolgreichen Hochschulverbund Best Practice-Club „Familie in der Hochschule" ist 2008 ein einmaliges Netzwerk von Hochschulen entstanden, das sich durch einen bundesweiten Dialog und partnerschaftliches Arbeiten auf Augenhöhe auszeichnet. Alle Mitgliedshochschulen weisen eine langjährige Erfahrung zur Initiierung und Umsetzung von Maßnahmen für Familienorientierung an Hochschulen auf. Gemeinsam mit dem Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) entwickelte diese Initiative eine gleichnamige Charta zur Thematik Vereinbarkeit von Familienaufgaben mit Studium, Lehre, Forschung und wissenschaftsunterstützenden Tätigkeiten an deutschen Hochschulen.
Auf der öffentlichen Tagung am 26. und 27. Mai 2014 in Hannover unterschreiben die ersten Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen diese Charta als Selbstverpflichtung und signalisieren öffentlichkeitswirksam ihr Bewusstsein über ihre gesellschaftliche Verantwortung als Bildungs- und Lebensorte, wo die Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Wissenschaft mit Familienaufgaben gelebt wird und selbstverständlich ist.

Wir laden Sie herzlich ein, sich über die Charta „Familie in der Hochschule" zu informieren.

Vereinbarkeit gestalten – Lebensphasenorientierung und Demographiesensibilität im Hochschulmanagement
Zweite Jahrestagung des Best Practice-Clubs „Familie in der Hochschule" am 15. Juni 2015 an der Universität Hohenheim

Gütersloh, 12.01.2015 - Mit seiner zweiten Jahrestagung am 15. Juni 2015 an der Universität Hohenheim setzt der Best Practice-Club „Familie in der Hochschule" die vor einem Jahr mit der öffentlichen Unterzeichnung der Charta "Familie in der Hochschule" begonnene Initiative zu einer nachhaltigen Chancengerechtigkeit und Familienorientierung in der Wissenschaft fort.

Die Tagung "Vereinbarkeit gestalten – Lebensphasenorientierung und Demographiesensibilität im Hochschulmanagement" bietet interessierten Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen erneut den Rahmen zur Unterzeichnung der Charta und den Beitritt zum Best Practice-Club "Familie in der Hochschule". Bereits im Jahr 2014 gingen durch die Unterzeichnung der Charta 47 Hochschulen die Selbstverpflichtung ein, anspruchsvolle Standards der Familienorientierung zu verfolgen und umzusetzen. Sie definierten damit die Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Wissenschaft mit Familienaufgaben als prägendes Profilelement ihrer Hochschule und übernehmen öffentlichkeitswirksam ihre gesellschaftliche Verantwortung als Bildungs-, Arbeits- und Lebensorte.

Als Zusammenschluss dieser 47 aktiven Mitgliedsinstitutionen des deutschsprachigen Hochschul- und Wissenschaftssystems, zeichnet sich der Best Practice-Club durch einen übergreifenden Dialog und partnerschaftliches Arbeiten auf Augenhöhe aus. Die Vertreterinnen und die Vertreter der Hochschulleitungen und der operativen Ebene geben sich im Rahmen von regelmäßigen Arbeitstreffen Impulse, Ideen und Anregungen für die Umsetzung ihrer anspruchsvollen Zielsetzungen.

Das ehrgeizige Projekt wird durch die Robert Bosch Stiftung gefördert und vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) unterstützt.

Informationen zur Unterzeichnung der Charta "Familie in der Hochschule" finden Sie unter www.familie-in-der-hochschule.de. Absichtsbekundungen zur Unterzeichnung legen Sie bitte bis Ende April 2015 den Best Practice-Club vor.

Anmeldungen zur Jahrestagung finden Sie ab voraussichtlich März 2015 unter www.che.de.

Für weitere Informationen stehen folgende Ansprechpersonen zur Verfügung:

Tanja Edelhäußer
Universität Konstanz
Referentin für Gleichstellung und Familienförderung
0049 75 31 88 53 14
tanja.edelhaeusser@uni-konstanz.de

Jeannette Kratz
Technische Universität Dortmund
Stabsstelle Chancengleicheit, Familie und Vielfalt
0049 23 17 55 43 47
jeannette.kratz@tu-dortmund.de

Heike Bartholomäus
Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg
Referentin für Familienorientierung und Dual Career
0049 355 69 35 78
heike.bartholomaeus@b-tu.de

Prof. Dr. Frank Ziegele
Geschäftsführer des CHE Gemeinnütziges  Centrum für Hochschulentwicklung GmbH und Professor für Hochschul- und  Wissenschaftsmanagement an der Hochschule Osnabrück
0049 5241- 97 61 24
frank.ziegele@che.de

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Relaunch der Website
Die Website Familie in der Hochschule wird momentan neu organisiert. Sie gibt daher nicht den aktuellen Stand der Arbeit des Best Practice-Clubs wieder.
Wenn Sie Fragen zur Unterzeichnung der Charta "Familie in der Hochschule" haben oder die Charta am 15. Juni 2015 auf der Jahrestagung des Best Practice-Clubs "Familie in der Hochschule" unterzeichnen möchten, wenden Sie sich bitte an:

Frau Judith Bub (Hochschule München)
0049 89 12 65 12 83
judith.bub@hm.edu

Fragen zur Arbeit des Best Practice-Clubs beantworten gern die Sprecherinnen des Best Practice-Clubs:

Tanja Edelhäußer
Universität Konstanz
Referentin für Gleichstellung und Familienförderung
0049 75 31 88 53 14
tanja.edelhaeusser@uni-konstanz.de

Jeannette Kratz
TU Dortmund
Stabsstelle Chancengleicheit, Familie und Vielfalt
0049 23 17 55 43 47
jeannette.kratz@tu-dortmund.de

Heike Bartholomäus
BTU Cottbus-Senftenberg
Referentin für Familienorientierung und Dual Career
0049 355 69 35 78
heike.bartholomaeus@b-tu.de

Download Charta
Charta Familie in der Hochschule
FidH Unterzeichnungs- und Beitrittsverfahren Januar 2015

Netzwerk
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Gefördert durch
www.bosch-stiftung.de

www.che.de


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