Familie in der Hochschule

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Best practice-Club „Familie in der Hochschule“: Bericht für die Jahre 2008 bis 2010 erschienen
Immer mehr rückt der Beitrag der Hochschulen zu gesellschaftlichen Zielsetzungen in den Mittelpunkt. Dazu gehört mittlerweile eine deutlich stärkere Familienorientierung. Die Robert Bosch Stiftung, der Beauftragte der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer und das CHE haben diesen für alle gesellschaftlichen Bereiche wichtigen Aspekt schon 2007 für die Hochschulen benannt und einen best practice-Club für familienorientierte Hochschulen gegründet. Aufgenommen wurden Hochschulen, die sich anspruchsvolle familienorientierte Vorhaben auf die Fahnen geschrieben hatten. Der Abschlussbericht dokumentiert die gemeinsame Arbeit des best practice-Clubs, die Projektergebnisse seiner Mitgliedshochschulen sowie zentrale Projektergebnisse.

Das Arbeitspapier sowie weitere Informationen finden Sie hier

WDR5 berichtet zu Familie in Hochschule
Im Wissenschaftsmagazin Leonardo vom 20. Juli 2010 war „Baby unerwünscht? Wissenschaftliche Laufbahn und Kinderwunsch" das Thema. Berichtet wird beispielhaft von Wissenschaftlerinnen mit und ohne Kinderwunsch. Berichtet wird u.a. über den best practice Club „Familie in der Hochschule".
Markus Langer von der Geschäftsstelle des best practice Clubs spricht im Interview mit Anja Arp zu den Ergebnissen der bisherigen Arbeit.


Quelle: WDR

Die komplette Sendung finden Sie hier.

„Bitte mit Familie“ – Handfeste Konzepte für Familienorientierung an Hochschulen umgesetzt

Tagung diskutierte erfolgreiche Beispiele für familienfreundliche Hochschulen

Acht Hochschulen in Deutschland haben sich einem Kulturwandel verschrieben – sie arbeiten seit mehr als zwei Jahren gemeinsam im best practice-Club „Familie in der Hochschule" daran, Familie und Studium bzw. Karriere miteinander vereinbar zu machen.

Ca. 78 Prozent aller kinderlosen Studierenden und Mitarbeiter(innen) an Hochschulen wünschen sich ein Kind, aber nur 7 Prozent der Studierenden haben Kinder. Zwei Drittel aller Studierenden empfinden die Atmosphäre an der Hochschule als nicht kinderfreundlich. Als wichtigste Hinderungsgründe werden die Unsicherheit bezüglich der beruflichen Erfolgsaussichten, die entstehende Mehrfachbelastung durch Studium und Kindererziehung und Probleme der Finanzierbarkeit genannt (Quellen CHE Consult/HIS).

Die Hochschulen des best practice-Clubs machten am 15. und 16. März im Rahmen der Tagung „Bitte mit Familie – Hochschulen im Wandel" in Berlin deutlich, dass sie Lösungen für diese Probleme haben. Teilzeitstudienangebote, E-Learning-Angebote, Mentoringprogramme für Studierende und Hilfestellungen für ein Auslandsstudium mit Kind oder die Unterstützung von „dual career-couples" machen Familie in der Hochschule lebbar und sichtbar.

Alle weiteren Informationen finden Sie unter Presseinformationen.


Familie in der Hochschule

Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels wird Familienorientierung für die Hochschulen in Deutschland zu einem wichtigen Argument im Wettbewerb um Studierende und wissenschaftliches Personal.

Hochschulen sind nicht nur Arbeits- und Ausbildungsstätte, sondern auch Lebensraum und für viele Jahre ein Ort, an dem die Weichen für die Lebensplanung gestellt werden. Damit kommt den Hochschulen eine besondere Verantwortung zu. Sie können für hochqualifizierte Menschen und potenzielle Eltern günstige Voraussetzungen schaffen, in dieser Lebensphase eine Familie gründen zu können. Studierende und junge Akademikerinnen und Akademiker finden bislang jedoch bei der Familiengründung noch wenig Unterstützung im Umfeld ihrer Hochschule.

Die Robert Bosch Stiftung, der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer im Bundesministerium des Innern und das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) haben 2007 das Programm "Familie in der Hochschule" initiiert, um die Familienfreundlichkeit deutscher Hochschulen zu verbessern.

Über einen Wettbewerb wurden acht Hochschulen ermittelt, die beispielhafte Praxis für Familie an der Hochschule entwickeln und in die Breite tragen. Diese finden sich regelmäßig im Rahmen des „best practice-Club" zusammen, der gleichzeitig konzeptionell und umsetzungsorientiert arbeitet. Jede der acht Hochschulen wurde über zwei Jahre (2008-2009) mit einem Betrag von 100.000 € gefördert. Dabei fördert das Bundesministerium des Innern aufgrund der Funktion des Ministers als Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Bundesländer die ostdeutschen Hochschulen, die Robert Bosch Stiftung die westdeutschen. 

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© CHE Consult GmbH 2010