Charta

Über ein familienorientiertes Profil können Hochschulen ihre Attraktivität für Studierende, Beschäftigte, Lehrende und Forschende steigern. Passende Rahmenbedingungen führen dazu, dass die Studierenden besser im Studium ankommen und tragen wesentlich zu einem Studienerfolg an einer Hochschule bei. Desgleichen ist es für das strategische Ziel, als Hochschule attraktiv für Nachwuchswissenschaftler_innen und Nachwuchswissenschaftler zu sein, wichtig, ein familienorientiertes Arbeitsumfeld zu gestalten.

Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen, die bereits familienorientiert arbeiten oder ihre Strategie fokussiert danach ausrichten wollen, sind aufgerufen, die Charta zu unterzeichnen. Damit gehen sie öffentlichkeitswirksam eine Selbstverpflichtung ein, die Vereinbarkeit von Familienaufgaben mit Studium, Lehre, Forschung und wissenschaftsunterstützenden Tätigkeiten zu fördern. Die in der Charta festgelegten Standards werden sie eigenverantwortlich umsetzen und langfristig weiterentwickeln.

Mit der Unterzeichnung der Charta tritt die Hochschule dem Best Practice-Club „Familie in der Hochschule" bei und erklärt sich damit bereit: • zum Engagement der Leitung in strategischen Fragen zur Familienorientierung, • zur regelmäßigen Teilnahme an Arbeitstreffen mit kollegialem Austausch und an der jährlichen Tagung, • zur Berichterstattung über die Umsetzung der Charta auf der Tagung und auf der Homepage des Clubs sowie • zur zeitweiligen Übernahme von Aufgaben im Best Practice-Club (z. B. * Pflege der Homepage, Xing-Gruppe, Newsletter, Tagungsorganisation).

Die Charta „Familie in der Hochschule" ist auf der Grundlage jahrelanger Erfahrungen aus dem Best Practice-Club „Familie in der Hochschule" entstanden. Sie ist auf das Hochschul- und Wissenschaftssystem zugeschnitten und orientiert sich an den Bedürfnissen von Studierenden, Beschäftigten, Lehrenden sowie Forschenden. Sie zeigt auf, welche hohen Standards an einer Hochschule gelten, die ihr Engagement für die Vereinbarkeit von Familienaufgaben mit Studium, Lehre, Forschung und wissenschaftsunterstützenden Tätigkeiten bereits weit entwickelt hat.Hochschulen können ihre Familienorientierung durch die Unterzeichnung der Charta als Teil ihres Profils verankern und ihr intensives Engagement nach außen tragen. Die unterzeichnenden Hochschulen arbeiten in einem engen Netzwerk zusammen, in dem sie an den Erfahrungen der Anderen teilhaben und voneinander lernen können.